Verordnung und Erlass treten zum neuen Schuljahr in Kraft 30.05.2006
Kinder und Jugendliche mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen sollen an hessischen Schulen besser gefördert werden.
Grundlage dafür sind die neue „Verordnung über die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“ sowie der „Erlass zum Nachteilsausgleich für Schülerinnen und Schüler mit Funktionsbeeinträchtigungen, Behinderungen oder für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen“, die zum Schuljahr 2006/07 in Kraft treten.
Kategorie: Legasthenie
Motto:
„Ich bin Legastheniker und
das ist gut so !“
Eine Benefitz CD-Rom mit Geschichten und Liedernkonnte gegen eine freiwillige Spende erworben werden.
Brigitte Karner las Geschichten
und Elisabeth Pfneisl sang Lieder.
Die CD-Rom ist gegen eine Spende bei Frau Sissi Nuhl noch erhältlich
e.nuhl@aon.at
Danke für Ihr Kommen!
(Frechen, 1.03.2006) „Je früher Probleme in der kindlichen Sprachentwicklung
entdeckt werden, umso effektiver kann verhindert werden, dass ein zu Beginn
kleines Problem sich zu einem großem Problem auswächst“.
Jagd auf das Dyslexie-Gen
Fast 23 Millionen EU-Bürger leiden unter Legasthenie. Viele Betroffene brechen vorzeitig die Schule ab, auch ihr beruflicher und sozialer Erfolg wird stark beeinflusst. Die Ursachen des Phänomens sind noch weitgehend unerforscht. Das europaweite Projekt „Neurodys – Dyslexia genes and neurobiological pathways“ will diesen Ursachen nun auf den Grund gehen.Unter anderem soll während des dreijährigen Projekts die weltweit größte Datenbank zu genetischen Befunden von Betroffenen entstehen. Dyslexie entsteht durch das Zusammenwirken mehrerer Gene. Ziel des Projekts ist es darum, möglichst alle an der Legasthenie beteiligten Erbanlagen zu identifizieren.
Legasthenie und Englisch
Das Erlernen einer Fremdsprache macht Kindern in der Regel zunächst Spaß, weil es etwas Neues bedeutet. Handelt es sich um Fremdsprachen wie Englisch, sind sie mit einer völlig neuen Laut-Zeichen-Zuordnung konfrontiert.
Der EÖDL führt zur weiteren Verbesserung mit Hilfe der Universität Klagenfurt das EQFM Modell ein. Das EFQM-Modell für Business Excellence ist ein Qualitätssmodell, dass eine ganzheitliche Sicht auf Organisationen ermöglichen soll. Die Einbindung aller Beteiligten (Vorstand, Mitarbeiter, Legasthenietrainer) zeigt neue Möglichkeiten der Verbesserung und Effizienzsteigerung auf. Die qualitative Verbesserung in der Aus- und Fortbildung des EÖDL zum diplomierten Legasthenietrainer ist ein kontinuierlicher Prozess, welchen der EÖDL seit geraumer Zeit verfolgt.

Das Fernstudium zum diplomierten Legasthenietrainer des EÖDL ist zugelassen von der staatlichen deutschen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) unter der Nummer 662901 und entspricht allen inhaltlichen und formellen Kriterien. Binnen acht Monaten erarbeitet man sich mit vier Modulen dieses Diplomzeugnis. Am 7.12.2005 erfolgte eine weitere Akkreditierung des Institutes für Qualitätsentwicklung (IQ) in Hessen. Es werden für die Veranstaltung 0209021 vom IQ die maximalen Leistungspunkte (40) für diese Fortbildung vergeben.
Es handelt sich hierbei um einen Beschluss der Zentralen Kultusministerkonferenz KMK und ist damit für alle Bundesländer gültig. Obendrein ist dieser Beschluss jünger als so mancher Erlass.
Ziele
Es gibt Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben. Der Beherrschung der Schriftsprache kommt für die sprachliche Verständigung, für den Erwerb von Wissen und Informationen, für den Zugang zum Beruf und für das Berufsleben besondere Bedeutung zu.
LHStv. Strutz: Frühes Erkennen dieser Störungen wichtig – Land unterstützt Projekt mit 200.000 Euro
Klagenfurt (lpd) – Das erfolgreiche Projekt „Förderung von Kindern mit Teilleistungsschwächen“ findet in Kärnten auch heuer seine Fortsetzung. Das teilteSchul- und Bildungsreferent LHStv. Martin Strutz am Freitag (11. 11.) mit. Gestartet wurde das Projekt in Kooperation mit dem AMS und der Abteilung Schulpsychologie-Bildungsberatung des Landesschulrates für Kärnten.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 20 Jahre alt. Schon in der Grundschule wurde bei mir Legasthenie festgestellt. Hier in Baden-Württemberg hat mein keine Chance ein normales Leben zu führen. Ständig wird man verurteilt und muss sich rechtfertigen! Ich habe mich aber nicht unterkriegen lassen. Heute bin ich ausgelernte Arzthelferin mit einem sehr guten Durchschnitt!
Doch der Start in mein Berufsleben wird mir sehr schwer gemacht. Es gibt leider sehr wenig Menschen die Verständnis für mich haben. Musste mich sogar während eines Praktikums diskriminieren lassen! Möchte gerne wissen was ich unternehmen kann, um vielleicht mit tausend anderen unsere Rechte durchzusetzen!
Mit freundlichen Grüßen Patricia L.
Sehr geehrte Frau L.
Sie haben ja so recht – wir kennen hunderte solcher Beispiele.
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Sie geben damit sicher vielen Lesern Mut !
Liebe Grüße
Mario Engel