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Die 3 Stufen des Reverse Prompt Engineering

Forscher der Wharton Business School haben 15.000 Prompts über zwei KI-Modelle getestet. Ihr Ergebnis: Dieselbe KI produziert dramatisch unterschiedliche Ergebnisse basierend auf kleinen Formulierungsänderungen. Es gibt keine universelle Prompting-Technik, die konsistent funktioniert.

Das ist das Kernproblem beim Prompting: Sie verbringen 20 Minuten mit der Erstellung eines Prompts, bekommen mittelmäßige Ergebnisse, ändern ein Wort, generieren neu – und es ist immer noch generisch.

Die meisten Menschen reagieren darauf, indem sie Prompts „vorwärts“ bauen. Wort für Wort. In der Hoffnung, auf etwas Gutes zu stoßen. Das ist Raterei, getarnt als Methode.

Das Geheimnis: Reverse Prompt Engineering

Reverse Prompt Engineering dreht den Prozess um. Statt an Worten zu raten, beschreiben Sie das gewünschte Ergebnis. Die KI baut den Prompt für Sie. Sie editieren von dort aus.

Forscher der Northwestern University testeten diesen Ansatz gegen traditionelles Prompting. Menschliche Bewerter bevorzugten reverse-engineerte Prompts in 76% der Fälle gegenüber manuell geschriebenen Versionen. Die KI kennt ihre eigene Sprache besser als Sie.

Stufe 1: Zero-Shot (Keine Beispiele)

Verwenden Sie diese Methode, wenn Sie eine Vision haben, aber keine konkreten Beispiele.

Schritt 1: Beschreiben Sie das Ergebnis

Beschreiben Sie der KI, was Sie wollen. Zum Beispiel: „Ich brauche ein auffälliges Titelbild für ein LinkedIn-Karussell über KI-Bildgenerierung. Etwas Einprägsames, Aktionsorientiertes.“

Schritt 2: Lassen Sie die KI strukturieren

Fordern Sie die KI auf, einen detaillierteren Prompt zu erstellen. Seien Sie dabei spezifisch über die Energie und den Stil, den Sie wollen.

Schritt 3: Überprüfen und verfeinern

Wenn das Ergebnis nicht passt, vereinfachen Sie. Konzentrieren Sie sich auf eine klare Aktion mit definierter Energie.

Die wichtigste Lektion: Hören Sie auf, der KI die kreative Richtung zu überlassen. Ja, KI kann kreativ sein, aber sie braucht Ihre initiale Idee als Ausgangspunkt.

Stufe 2: One-Shot (Ein Beispiel)

Zero-Shot funktioniert, wenn Sie eine klare Vision haben. Aber manchmal haben Sie bereits ein Beispiel von genau dem, was Sie wollen – einen Newsletter, der gut performt hat, einen Post mit viel Reichweite, ein Format zum Replizieren.

Warum beschreiben, wenn Sie zeigen können?

Schritt 1: Laden Sie eine Referenz hoch

Zeigen Sie der KI Ihr bestes Beispiel. „Hier ist mein erfolgreichster Newsletter. Ich möchte verstehen, warum er funktioniert, damit ich die Struktur replizieren kann.“

Schritt 2: Extrahieren Sie die DNA

Bitten Sie die KI, das Beispiel zu analysieren, bevor sie etwas erstellt. „Analysiere diesen Newsletter. Extrahiere den Hook, die Struktur, die Formatierungsentscheidungen und den Call-to-Action. Erkläre, warum jedes Element funktioniert.“

Schritt 3: Bauen Sie das Template

Erst nach der Analyse bitten Sie um den Prompt. „Erstelle jetzt ein Prompt-Template, das ich verwenden kann, um Newsletter mit derselben Struktur zu schreiben.“

Die Qualität Ihrer Referenz bestimmt die Qualität Ihres Outputs. Füttern Sie die KI mit Ihren besten Inhalten, nicht mit durchschnittlichen.

Stufe 3: Multi-Shot (Mehrere Beispiele)

Eine Referenz funktioniert für die Replikation eines einzelnen Stücks. Aber was, wenn Sie möchten, dass die KI Ihren gesamten Stil versteht?

Multi-Shot-Prompting füttert die KI mit mehreren Beispielen und lässt sie die Muster über alle hinweg finden.

Schritt 1: Analysieren, was funktioniert

„Hier sind 9 Bildgenerierungs-Prompts, die ich erstellt habe. Jeder entspricht einem bestimmten Stil. Analysiere, was jeden einzelnen effektiv macht.“

Schritt 2: Die Struktur aufschlüsseln

„Für jeden Prompt: Schlüssle Komposition, Beleuchtung, Stimmung, Kamerawinkel und Garderobe auf. Identifiziere die Muster über alle hinweg.“

Schritt 3: Das System bauen

„Wenn ich dir jetzt eine einfache einzeilige Idee gebe, möchte ich, dass du sie zu einem detaillierten Prompt erweiterst, unter Verwendung der Muster, die du identifiziert hast.“

Das ist der Unterschied zwischen Multi-Shot und den anderen Stufen: Sie bitten die KI nicht, einen einzelnen Prompt zu schreiben. Sie bringen ihr bei, wie Sie denken, damit sie Prompts unbegrenzt für Sie schreiben kann.

Die neue Regel

Früher hieß es: „Ideen sind wertlos, Umsetzung ist alles.“ Das machte Sinn, als Umsetzung Zeit, Fähigkeiten und Ressourcen erforderte.

Aber KI hat die Gleichung umgedreht. Jetzt ist Umsetzung billig. Jeder kann in Minuten Bilder generieren, Texte schreiben, Präsentationen erstellen.

Die neue Wahrheit: Ideen sind alles. Umsetzung ist wertlos.

Wenn Sie eine klare Vision haben, strukturiert die KI sie wunderbar. Wenn nicht, bekommen Sie generische Ergebnisse. Das Modell erkundet Möglichkeiten; Sie beurteilen, was sich richtig anfühlt. Aber Sie müssen zuerst etwas mitbringen, das es wert ist, erkundet zu werden.

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Meine 10 KI-Favoriten von 2025: Ein Blick in meine digitale Werkzeugkiste


von Mario Engel (Dezember 2025)

2025 geht zu Ende, und es war erneut ein Jahr, in dem künstliche Intelligenz nicht nur besser, sondern vor allem alltagstauglicher geworden ist. KI ist für mich längst kein Spielzeug mehr, sondern eine Werkzeugkiste aus spezialisierten Assistenten: für Wissen, Recherche, Lernen, Design, Entwicklung, Video, Musik und visuelle Optimierung.

Hier sind die 10 KI-Tools, die ich 2025 tatsächlich regelmäßig genutzt habe, inklusive direkter Links. Zu manch dieser Tools habe ich bezahlte Zugänge, denn die Pro-Versionen machen oft den entscheidenden Unterschied.

NotebookLM – Der intelligente Notizbuch-Assistent

Hauptfunktion: Eigene Dokumente erkunden, strukturieren und weiterverarbeiten Link: https://notebooklm.google/

NotebookLM ist mein Lieblingswerkzeug, wenn es darum geht, aus PDFs, Docs, Webseiten und Co. eine brauchbare Wissensbasis zu machen und daraus direkt Arbeitsmaterial zu erzeugen. Pro Notebook sind bis zu 50 Quellen möglich. (300 mit Pro Account)

Neu im Dezember 2025: Data Tables. NotebookLM kann Informationen aus Quellen automatisch als Datentabellen extrahieren und zum Beispiel Richtung Google Sheets weitergeben.

Meine Erfahrung: Die Infografiken sind hervorragend und lassen sich im Stil sehr individuell anpassen, man muss es nur richtig prompten. Besonders praktisch: NotebookLM kann komplette YouTube-Videos analysieren und aufbereiten.

Claude – Projektmanager und App-Baukasten

Hauptfunktion: Komplexe Projektarbeit plus schnelle Mini-Apps und Tools Link: https://claude.ai/

Claude ist für mich der bevorzugte Assistent für Aufgaben, die nicht in einem Prompt erledigt sind. Mit Artifacts lassen sich Ideen direkt in nutzbare Inhalte und kleine Tools verwandeln (Code, Visuals, Mini-Apps). Für Projektarbeit ist außerdem Projects praktisch, weil man Kontext und Material gebündelt halten kann.

Meine Erfahrung: Meistens sehr stark, manchmal schwächer, je nach aktuell zur Verfügung gestellter Rechenleistung. Man muss ein Gefühl dafür entwickeln, ob es gerade passt. Die Leistung ist leider nicht konstant. Beim Programmieren mit Opus 4.5 aber herausragend, besonders weil Claude Readme-Dateien perfekt versteht und den Projektkontext sauber erfasst.

Kimi.ai – Der Langdokument-Spezialist aus China

Hauptfunktion: Sehr lange Inhalte analysieren, zusammenfassen, strukturieren Link: https://www.kimi.com/en

Kimi nutze ich dann, wenn ich wirklich tief in umfangreiche Inhalte muss. Moonshot AI positioniert Kimi explizit als Assistent für lange Texte und intensive Denkarbeit.

Meine Erfahrung: Diese chinesische KI glänzt besonders in Kombination mit langen, detaillierten Prompts. Wer sich die Mühe macht, solide und ausführliche Anweisungen zu schreiben, wird mit präzisen Ergebnissen belohnt.

Perplexity – Der Briefing-Assistent

Hauptfunktion: Schnelle Recherche mit verifizierbaren Quellen Link: https://www.perplexity.ai/

Perplexity ist für mich die beste Abkürzung, um mich in neue Themen einzuarbeiten: kompakte Zusammenfassungen plus Zitate und Quellen, damit man sofort nachprüfen und vertiefen kann.

Meine Erfahrung: Die Pro-Version war bei PayPal für ein Jahr gratis dabei, ein netter Bonus. Ehrlich gesagt sticht Perplexity für mich nicht besonders heraus, es macht seinen Job solide, aber ohne Wow-Effekt.

Gemini – Der geduldige Tutor

Hauptfunktion: Lernen, Verstehen, visuelle Wissensvermittlung Link: https://gemini.google/

Gemini nutze ich gern im Lehrer-Modus. Guided Learning ist darauf ausgelegt, Verständnis aufzubauen, mit Rückfragen, Schritt-für-Schritt-Erklärungen und sogar Quiz-Elementen.

Für Visuals erwähnenswert: Nano Banana Pro (Geminis Bildmodell) mit Fokus auf präzisere Kontrolle, besseres Text-Rendering und professionellere Outputs.

Meine Erfahrung: Google hat 2025 das Comeback an die Spitze geschafft, und das ohne Nvidia-Prozessoren. Google setzt konsequent auf eigene Hardware (TPUs). Die Oberfläche ist nicht immer übersichtlich, und mit NotebookLM ist Google gleich doppelt in dieser Liste vertreten, was für die Qualität des Ökosystems spricht.

HeyGen – Der Video-Avatar-Generator

Hauptfunktion: Videos generieren, übersetzen, personalisieren ohne Kamera Link: https://www.heygen.com/

HeyGen ist mein Shortcut für Video-Output: Skript rein, Avatar-Video raus. HeyGen ist eine Video-Plattform zum Erstellen, Übersetzen und Personalisieren von Videos in großem Stil, ohne Kamera-Setup.

Meine Erfahrung: Die Vertonung ist erstklassig, die Videos sehen professionell aus. Nicht billig, aber die Leistung rechtfertigt den Preis.

Cursor – Der KI-Co-Programmierer

Hauptfunktion: KI direkt im Code-Editor für schnelleres Bauen und Refactoring Link: https://cursor.com/

Cursor fühlt sich 2025 für mich wie ein Entwickler im Team an: KI-Unterstützung direkt im Editor, inklusive Codebase-Kontext, um Änderungen nicht nur lokal, sondern strukturell sauber umzusetzen.

Meine Erfahrung: Einfach unglaublich. Cursor schreibt mir komplette Programme auf Zuruf um. Der Haken: Es frisst Tokens wie ein Hund Salami, viel zu schnell. Mein Workaround: Ich kopiere größere Aufträge oft heraus und bearbeite sie in ChatGPT oder Claude weiter, dort gibt es weniger teure Token-Engpässe.

Canva – Der visuelle Allrounder

Hauptfunktion: Design, Social Media, Handouts, Slides, Kurz-Assets schnell und konsistent Link: https://www.canva.com/

Canva ist 2025 deutlich mehr als Templates: Mit Magic Studio, Magic Design und den KI-Features lassen sich Entwürfe extrem schnell erzeugen und sofort weiterverfeinern.

Meine Erfahrung: Die Australier knabbern ernsthaft an Adobes Vorherrschaft. Ein tolles, solides Grafikprogramm, das ich fast täglich brauche. Für schnelle, professionelle Ergebnisse gibt es kaum eine bessere Lösung.

Suno – Der Musik-Generator

Hauptfunktion: Songs und Beats aus Textideen, schnell als Demo oder fertiger Track Link: https://suno.com/

Suno ist mein Tool, wenn aus einer Idee in Minuten ein hörbares Ergebnis werden soll: Skizzen, Intros, Stil-Experimente, Hooks, ohne Instrumente, ohne DAW-Setup. Suno macht es möglich, in Sekunden originale Musik zu erschaffen.

Meine Erfahrung: Für mich ist Suno ein Freizeitprojekt geworden. Als DJ SLEXIA bin ich damit sogar auf Spotify vertreten: https://open.spotify.com/artist/2FZw3os3s4TdThlOFAEuQA – Studioqualität ohne Studio, Musik ohne Musikinstrumente und Gesang, ohne einen Ton selbst zu singen. Was muss ich mehr sagen?

ChatGPT – Der Alleskönner (Visual Update 2025)

Hauptfunktion: Universeller Assistent plus deutlich stärker bei Bild-Erstellung und Bild-Bearbeitung Link: https://chat.openai.com/

Mit dem neuen Images-Update (GPT Image 1.5) ist Bildgenerierung und Bildbearbeitung spürbar professioneller geworden: präzisere Edits, bessere Detail-Konsistenz, schnelleres Generieren, plus eine neue Images-Fläche in ChatGPT.

Meine Erfahrung: Im Dezember hat sich ChatGPT mit Version 5.2 wieder an die Spitze gesetzt. Zum Programmieren in Cursor ist es mir zu teuer, ein einzelnes Bild über die API kostet 50 Cent. Aber direkt im Browser ist ChatGPT extrem praktisch und wirklich hilfreich für den täglichen Einsatz.

Fazit

2025 zeigt sehr deutlich: KI-Tools sind nicht mehr nur Chatbots, sondern spezialisierte Assistenten. Für mich funktioniert das am besten als Kombination:

Wissen und Quellen: NotebookLM

Projektarbeit und Apps bauen: Claude, Cursor

Recherche und Überblick: Perplexity, Kimi

Lernen und Visuals: Gemini, ChatGPT

Produktion (Video/Design/Musik): HeyGen, Canva, Suno

Die größte Wirkung entsteht nicht durch das eine Tool, sondern durch die richtige Werkzeugkette.

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Ein Beruf mit Zukunft: AI prompt engineering

Wir schreiben das Jahr 2023. AI prompt engineering ist ein Beruf mit Zukunft. Ich habe mich mit dem Thema nun einige Monate intensiv beschäftigt und bin überzeugt, dass die AI (Artificial intelligence) oder auf Deutsch die Künstliche Intelligenz das Internet der letzten 25 Jahre nochmals komplett umkrempeln wird.

Prompt Engineering ist ein Prozess im Bereich der Künstlichen Intelligenz, bei dem eine oder mehrere Aufgaben in einen auf Prompts basierenden Datensatz umgewandelt werden, welcher dann von einem Sprachmodell zum Lernen genutzt wird. Wie bei den meisten Prozessen hängt die Qualität der Ausgaben von der Qualität der Eingaben ab.

Das Entwerfen effektiver Eingabeaufforderungen (prompt engineering) erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Modell eine Antwort zurückgibt, die sowohl günstig als auch kontextbezogen ist. Der Zweck des Prompt Engineering besteht darin, Prompts zu entwerfen, die eine gewünschte Antwort von einem Sprachmodell hervorrufen.

Einige positive Eigenschaften von Antworten, die durch gutes Prompt Engineering erreicht werden können, sind:

  • Genauigkeit: Das Modell gibt korrekte und präzise Antworten auf die gestellten Fragen oder Aufgaben.
  • Relevanz: Das Modell gibt Antworten, die tatsächlich relevant für die gestellte Frage oder Aufgabe sind.
  • Natürlichkeit: Das Modell gibt Antworten in einer natürlichen Sprache, die gut lesbar und verständlich ist.
  • Vielfalt: Das Modell gibt unterschiedliche Antworten auf die gleiche Frage oder Aufgabe, anstatt immer dieselbe Antwort zu geben.
  • Kreativität: Das Modell kann auf neue und unerwartete Fragen oder Aufgaben angemessen reagieren und kreative Lösungen anbieten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Qualität des Modells und die Antworten immer im Zusammenhang mit den verwendeten Daten und dem Training stehen, daher ist eine gute Datenaufbereitung und -auswahl unerlässlich, um die oben genannten Eigenschaften zu erreichen.

Mit dem Aufkommen generativer KI-Tools wie GPT-3, ChatGPT, GitHub Copilot und dem bald erscheinenden GPT-4 wird geschicktes Engineering immer wichtiger.

In diesem Beitrag werden wichtige Fragen von einer KI namens ChatGPT beantwortet. Obwohl ChatGPT keine menschenähnliche Intelligenz besitzt, kann man ihr dennoch eine gewisse Intelligenz zuschreiben.

Meine Fragen wurden beantwortet von ChatGPT:

Was ist ChatGPT?

CHAT GPT ist ein Chatbot, der von OpenAI entwickelt wurde und auf maschinellem Lernen basiert. Er kann auf verschiedene Arten eingesetzt werden, um Schülern beim Lernen zu helfen oder sie zu unterhalten. Ein Schüler gibt dem Chatbot einen Prompt, indem er ihm eine Frage stellt oder ihm etwas mitteilt, und der Chatbot antwortet auf die Eingabe des Schülers.

Was ist ein Chatbot?

Ein Chatbot ist ein Computerprogramm, das in der Lage ist, menschenähnliche Konversationen zu führen. Chatbots werden oft in Online-Communities, auf Websites oder in Instant-Messaging-Anwendungen eingesetzt, um Benutzeranfragen zu beantworten oder ihnen bei der Lösung von Problemen zu helfen. Chatbots können auf verschiedene Arten programmiert werden, um menschenähnliche Konversationen zu führen, und sie werden oft verwendet, um Kundenanfragen zu beantworten oder Benutzern bei der Navigation auf einer Website zu helfen. Chatbots können auch als Unterhaltungsbot eingesetzt werden, um Benutzern Gesprächsthemen zu liefern oder sie zu unterhalten.

Was ist OpenAI?

OpenAI ist ein forschungsorientiertes Unternehmen, das sich der Erforschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) widmet. Es wurde 2015 von einer Gruppe von erfolgreichen Unternehmern und Investoren gegründet, darunter Elon Musk und Sam Altman, mit dem Ziel, die Fortschritte in der KI zu fördern und sicherzustellen, dass sie zum Wohle der Menschheit eingesetzt werden.

OpenAI ist bekannt dafür, große maschinelle Lernmodelle zu entwickeln, die in der Lage sind, menschenähnliche Texte zu erstellen und zu verstehen. Eines ihrer bekanntesten Modelle ist GPT-3 (Generative Pre-trained Transformer 3), das als eines der leistungsstärksten maschinellen Lernmodelle der Welt gilt. OpenAI arbeitet auch an anderen KI-Anwendungen, darunter Spiele, Robotik und maschinelles Lernen.

Beispiel für ChatGPT gefällig?

Schreibe mir eine kurze Geschichte über einen Chihuahua Ella, welcher gerne eine Ballerina werden möchte. Schreibe die Geschichte für Schüler der 3.ten Klasse Grundschule und verwende einen freundlichen Stil.

Prompt Engabe von Mario Engel (Meine Frage an ChatGPT)

Antwort von ChatGPT:

Ella war ein kleiner Chihuahua mit großen Träumen. Sie wollte unbedingt eine Ballerina werden. Jeden Tag übte sie hart, indem sie auf ihren Hinterbeinen tanzte und Pirouetten drehte.

Eines Tages beschloss sie, an einem Wettbewerb für junge Tänzer teilzunehmen. Sie trainierte noch härter und arbeitete an ihren Sprüngen und Drehungen.

Der Tag des Wettbewerbs kam und Ella war bereit. Sie trat auf die Bühne und begann zu tanzen. Sie war so elegant und anmutig, dass alle im Publikum beeindruckt waren.

Am Ende des Wettbewerbs wurde Ella zur Gewinnerin gekürt. Sie hatte ihren Traum erfüllt und war eine echte Ballerina geworden.

Von diesem Tag an tanzte Ella in vielen Shows und Aufführungen. Sie inspirierte viele andere Tiere, ihre Träume zu verfolgen und hart zu arbeiten, um sie zu erreichen.

Künstliche Intelligenz und Kunst mit DALL-E

Um die Geschichte zu vervollständigen habe ich von DALL-E einem weitern KI-Programm von OpenAI einen Chihuahua zeichnen lassen mit folgenden Prompt: Watercolor a short hair brown chihuahua as ballerina in town square.

Die Eingabe wäre natürlich auch in Deutsch möglich gewesen. Dall-E oder ChatGPT akzeptieren 95 verschiedene Sprachen und auch gemischte Eingaben in einem Mix dieser Sprachen. Das Ergebnis von Dall-e kann sich wirklich sehen lassen:

DALL-E: Watercolor a short hair brown chihuahua as ballerina in town square

Dieser Beitrag ist nur ein Anschneiden von einer Technologie, welche uns in den nächsten Monaten und Jahren beschäftigen wird. Insbesondere wird sich der Unterricht von Schülern und Studenten ändern müssen. Aufsätze schreiben sich ab sofort von selbst ….

Hier einige weitere redaktionellen Beiträge zu diesem Thema:

Das Ende der irrelevanten künstlichen Intelligenz Spiegel

Warum ein Chatbot global für Furore sorgt und sich jetzt die Kritik mehrt Kleine Zeitung

Warum wir in den Schulen zu Tafel und Kreide zurückkehren sollten Kleine Zeitung

„ChatGPT“: Künstliche Intelligenz sorgt für Staunen ORF.at