Mensch trifft Maschine: Symbolbild zum Interview (KI-generiert).
Kurzantwort: Anthropic, das Unternehmen hinter der KI Claude, befragt Nutzerinnen und Nutzer, wie künstliche Intelligenz ihr Leben verändert. Ich habe mitgemacht. Im Interview erzähle ich, wie aus Ärger über eine Abo-Falle fast 50 kostenlose Bildungsapps wurden – ohne Werbung, ohne Tracking – und warum KI für mich trotzdem nur ein Werkzeug ist.
Seit fast 50 Jahren arbeite ich mit Computern: 1980 habe ich auf einem ZX80 zu programmieren begonnen. Aber nichts hat meine Arbeit so verändert wie die letzten Monate mit KI. Als mich der KI-Interviewer von Anthropic eingeladen hat, über meine Erfahrungen zu sprechen, habe ich gerne zugesagt. Hier ist das Gespräch in redigierter Form.
Wofür nutzen Sie KI aktuell?
Zum Programmieren von iOS-Apps.
„Henry kämpft um seinen Arbeitsplatz“
Was war Ihr einprägsamster Moment mit KI?
Wenn „Henry“, meine KI, Dinge tut, die ich nicht erwarte: umfangreich und umsichtig. Zum Beispiel, wenn er mir erklärt, dass er etwas auch kann, wovon ich dachte, dass nur ein teures Spezialprogramm es beherrscht. Er müsse nur ein paar Module installieren, dann gehe es günstiger. Da hatte ich das Gefühl: Henry kämpft um seinen Arbeitsplatz.
Ich nutze fünf Sprachmodelle parallel. Und es stimmt wirklich: Manchmal haben sie bessere, manchmal schlechtere Tage – fast wie im echten Leben.
Vom Abo-Ärger zu fast 50 Bildungsapps
Wann hat KI etwas besser gemacht – für Sie oder für andere?
Ich wollte meine Herzfrequenz mit der iPhone-Kamera messen. Eine eingebaute Funktion dafür gibt es nicht. Also habe ich die am besten bewertete „kostenlose“ App geladen. Nach fünf Messungen wollte sie ein Abo. Ich war richtig sauer.
Ich habe Henry gefragt, ob wir diese App selbst bauen können. Einige Stunden später war sie in Apple TestFlight, eine Woche später im App Store: kostenlos, ohne Werbung, ohne Tracking. Daraus wurde Heartthrum. Seitdem habe ich fast 50 Bildungsapps in diesem Stil entwickelt.
Bildungsprogramme ohne Werbung, ohne Tracking, kostenlos – das ist meine Motivation.
Mario Engel
Gibt es Rückmeldungen von Menschen, die diese Apps nutzen?
Ja. 1.000 Schulen in Mexiko haben eine meiner Rechen-Apps installiert. Das finde ich großartig.
Info: Volumenkäufe von Schulen und Firmen (laut Downloadbericht)
Datum
App
Lizenzen
Land
Art
17.06.2026
Math-Bingo
100
Luxemburg
Schule
09.09.2026
Math-Bingo
1.000
Mexiko
Schule
11.09.2026
Migo der Pirat
150
Deutschland
Schule
28.09.2026
AFS5.com (Mac)
1.500
Deutschland
Schule
28.09.2026
3er
1.500
Deutschland
Schule
30.09.2026
Math-Bingo
1.000
Mexiko
Firma
Insgesamt 5.250 Lizenzen in drei Ländern, Stand 30.09.2026.
Die Schattenseite: schwankende Leistung
Wann hat KI etwas schlechter gemacht?
Die Leistung ist relativ. Wenn ein neues Modell vorgestellt wird, ist es oft top, später wirkt die Leistung auf mich eingeschränkt. Bei einer Landingpage bekam ich einmal ein umfangreiches, komplettes Ergebnis, ein anderes Mal viele Rückfragen und wenig Resultat. Ich reagiere darauf, indem ich je nach Geschwindigkeit und Ergebnis zwischen den Modellen wechsle.
Wo ich KI bewusst nicht nutze
Ich stelle keine politischen Fragen. Da habe ich den Eindruck, dass die Informationen eingeschränkt und von Narrativen geprägt sind.
Was KI verändern soll – und was nicht
Was sollte KI in der Welt verändern?
Mehr Transparenz. Und KI sollte sich immer am Wissensstand und Niveau des jeweiligen Nutzers orientieren. Genau das ist auch der Kern guter Förderung bei Legasthenie und Dyskalkulie: dort abholen, wo jemand steht.
Und was sollte KI nicht verändern?
Christliche Werte. Für mich sind Nächstenliebe, Ehrlichkeit und Verantwortung für andere das Fundament, und daran soll keine Technik rütteln.
Mein Wunsch an Anthropic
Macht weiter so – danke! Mit KI kann ich mehr Bildungsprogramme entwickeln, als ich es allein je geschafft hätte: kostenlos, ohne Werbung, ohne Tracking. Fast 50 Jahre Computererfahrung und KI ergänzen sich dabei sehr gut.
Mein Schlusswort: KI hat kein Bewusstsein
KI ist ein großartiges Stück Software, das Schranken braucht. Aber sie hat kein Bewusstsein – auch wenn es manchmal so wirkt.
Häufige Fragen zum Interview
Was ist das Anthropic-Interview?
Anthropic führt mit einem KI-Interviewer Gespräche mit Nutzerinnen und Nutzern, um zu verstehen, wie KI ihren Alltag verändert. Die Ergebnisse fließen in die Forschung des Unternehmens ein. Dieser Beitrag ist meine persönliche Teilnahme, keine Kooperation mit Anthropic.
Alle Apps und ihren aktuellen Veröffentlichungsstatus finden Sie direkt auf www.Appsthrum.com.
Kurzantwort: APPsTHRUM ist eine Sammlung kostenloser Apps, die ohne Abo auskommen und den Schwerpunkt auf Werbefreiheit und Datensparsamkeit legt. Eltern finden dort Anwendungen für Mathematik, Lesen, Wörter, frühes Lernen und weitere Alltagssituationen. Einige Apps sind bereits verfügbar, andere befinden sich noch in Entwicklung oder im Test.
Für Eltern ist die Auswahl einer App für Kinder oft schwieriger, als sie zunächst erscheint. Eine App kann kostenlos heruntergeladen werden und später trotzdem Werbung, In-App-Käufe oder ein Abonnement verlangen. Dazu kommt die Frage, welche Daten erhoben werden und ob ein Benutzerkonto notwendig ist.
APPsTHRUM verfolgt einen anderen Ansatz: kleine, überschaubare Anwendungen, die eine konkrete Aufgabe erfüllen und ohne Abo angeboten werden. Die Sammlung ist aus dem Umfeld der Legasthenie-Community entstanden und umfasst Lernangebote ebenso wie kleine Werkzeuge und Spiele.
Für Eltern stellt sich deshalb vor allem eine Frage: Welche APPsTHRUM-App passt zu meinem Kind?
Was ist APPsTHRUM?
APPsTHRUM bündelt kostenlose Apps und Projekte aus verschiedenen Bereichen. Dazu gehören Anwendungen zum Rechnen, Lesen und Umgang mit Wörtern sowie weitere kleine Apps für Alltag, Spiel und Wohlbefinden.
Nach Angaben des Projekts sind die Apps kostenlos und kommen ohne Abonnement aus. Bei mehreren Anwendungen stehen außerdem Datenschutz und die lokale Verarbeitung von Daten im Mittelpunkt.
Wichtig für Eltern: Nicht jede auf APPsTHRUM vorgestellte App ist bereits in den App-Stores erhältlich. Einige Anwendungen sind verfügbar, andere befinden sich noch in Prüfung, Entwicklung oder Test. Deshalb lohnt sich vor der Auswahl ein Blick auf den aktuellen Status.
Welche APPsTHRUM-App passt zu meinem Kind?
Die Auswahl sollte nicht danach erfolgen, welche App die meisten Funktionen bietet. Sinnvoller ist die Frage: Was möchte mein Kind gerade üben?
Lernziel oder Bedarf
Passende App
Schwerpunkt
Rechnen üben
AFS5.com
Grundrechenarten, Brüche, Geld, Uhrzeit
Kopfrechnen spielerisch üben
Math-Bingo
Rechnen nach dem Bingo-Prinzip
Häufige Wörter schneller erkennen
Sichtwort
Blitzlesen und Sichtwortschatz
Buchstaben und Zahlen kennenlernen
Lexi ABC
Nachspuren und frühes Lernen
Mit Buchstaben und Wörtern spielen
Wortwirbel
Wörter bilden und entdecken
Kurze spielerische Pause
Brickthrum / Linkthrum
Geschicklichkeit und Logik
Puls und Atemübungen
Heartthrum
Wohlbefinden und Entspannung
Für Eltern gilt: Erst das Lernziel bestimmen, dann die passende App auswählen. So wird das Smartphone oder Tablet nicht einfach zur Beschäftigung, sondern zu einem gezielt eingesetzten Werkzeug.
AFS5.com: Mathematik spielerisch üben
Wenn ein Kind Rechenaufgaben üben möchte, ist AFS5.com ein sinnvoller Ausgangspunkt innerhalb der Sammlung.
Die Anwendung bündelt verschiedene Mathematikspiele. Dazu gehören unter anderem Übungen zu Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division und Brüchen. Auch alltagsnahe mathematische Themen können aufgegriffen werden.
Der spielerische Ansatz ist besonders interessant für Kinder, die bei klassischen Arbeitsblättern schnell die Motivation verlieren. Aufgaben werden in kurze Spielabläufe eingebettet. Dadurch kann das Wiederholen mathematischer Grundlagen weniger wie zusätzliche Schularbeit wirken.
Für Eltern bedeutet das: AFS5.com eignet sich vor allem dann, wenn grundlegende Rechenfertigkeiten regelmäßig in kurzen Einheiten geübt werden sollen.
Math-Bingo: Kopfrechnen mit einem bekannten Spielprinzip
Math-Bingo verbindet Rechenaufgaben mit Bingo. Das Kind löst Aufgaben und nutzt die Ergebnisse, um Felder zu vervollständigen.
Der Vorteil dieses Ansatzes liegt in seiner Einfachheit: Die mathematische Übung bleibt erkennbar, bekommt aber ein klares Spielziel.
Math-Bingo kann deshalb für Kinder interessant sein, die Kopfrechnen üben sollen, dabei aber etwas mehr spielerische Motivation benötigen.
Eltern sollten allerdings auf den aktuellen Veröffentlichungsstatus achten. APPsTHRUM kennzeichnet Anwendungen, die noch nicht regulär verfügbar sind, entsprechend.
Sichtwort: Häufige Wörter schneller erkennen
Sichtwort richtet sich an Kinder, die bereits Buchstaben zu Wörtern verbinden können und ihre Leseflüssigkeit weiterentwickeln möchten.
Das Prinzip ist das sogenannte Blitzlesen: Ein Wort wird für eine bestimmte Zeit eingeblendet und soll möglichst als Ganzes erkannt werden. Dadurch können häufig vorkommende Wörter zunehmend automatisiert werden.
Die App bietet unter anderem unterschiedliche Anzeigezeiten, Vorlesestimmen, Silbenvisualisierung und verschiedene Schriften. Nach Angaben der Projektseite werden 22 Sprachvarianten unterstützt. Übungsdaten bleiben auf dem Gerät; ein Account ist nicht erforderlich.
Wichtig ist jedoch der Lernstand des Kindes. Für Kinder, die Wörter noch mühsam Buchstabe für Buchstabe zusammensetzen, ist Blitzlesen nicht unbedingt der passende erste Schritt.
Sichtwort eignet sich daher besonders für Kinder, die die grundlegende Buchstabensynthese bereits beherrschen und häufige Wörter schneller erfassen möchten.
Lexi ABC: Buchstaben und Zahlen entdecken
Lexi ABC richtet sich an jüngere Kinder und verbindet frühes Lernen mit Übungen zum Nachspuren.
Kinder können sich mit Buchstaben, Zahlen und grundlegenden Formen beschäftigen. Damit liegt der Schwerpunkt weniger auf klassischem schulischem Training als auf einem spielerischen Einstieg.
Eine solche App kann beispielsweise interessant sein, wenn ein Kind beginnt, sich für Buchstaben zu interessieren und deren Formen kennenlernen möchte.
Für Eltern ist dabei wichtig, digitale Übungen nicht isoliert zu betrachten. Buchstaben können zusätzlich gesprochen, geschrieben, gelegt oder in der Umgebung gesucht werden. Die App wird dadurch zu einem Baustein unter mehreren.
Wortwirbel: Spielerisch mit Buchstaben und Wörtern arbeiten
Wortwirbel verfolgt einen spielerischen Ansatz beim Umgang mit Wörtern. Aus vorhandenen Buchstaben werden Wörter gebildet und in ein Kreuzwortgitter eingesetzt.
Damit verbindet die Anwendung Wortarbeit mit Rätsel- und Spielelementen.
Das kann besonders für Kinder interessant sein, die auf klassische Wortlisten wenig motiviert reagieren. Statt Wörter lediglich abzufragen, entsteht eine kleine Aufgabe, bei der Buchstaben ausprobiert und miteinander kombiniert werden.
Auch hier sollten Eltern den aktuellen Entwicklungs- beziehungsweise Veröffentlichungsstatus prüfen, bevor sie die App gemeinsam mit ihrem Kind ausprobieren möchten.
Warum sind Apps ohne Werbung für Kinder interessant?
Werbung kann eine Lernaktivität unterbrechen. Ein Kind beschäftigt sich gerade mit einem Wort oder einer Rechenaufgabe – und plötzlich erscheint ein Banner, eine Animation oder ein Hinweis auf ein anderes Produkt.
Bei Lern-Apps ist eine möglichst ruhige Umgebung deshalb ein nachvollziehbares Auswahlkriterium.
Werbefreie Apps können außerdem vermeiden, dass Kinder während einer Übung auf externe Werbeinhalte oder Kaufangebote gelenkt werden.
Das bedeutet nicht automatisch, dass jede werbefreie App pädagogisch geeignet ist. Eltern sollten weiterhin auf Inhalt, Bedienung, Altersempfehlung und Lernziel achten.
Werbefreiheit ist also ein Auswahlkriterium – nicht das einzige.
Datenschutz bei Kinder-Apps: Worauf sollten Eltern achten?
Bei einer Kinder-App lohnt sich vor der Installation ein kurzer Datenschutz-Check.
Braucht die App überhaupt ein Benutzerkonto?
Welche personenbezogenen Daten werden erhoben?
Funktioniert die App auch offline?
Werden Analyse- oder Tracking-Dienste eingesetzt?
Gibt es Werbung oder In-App-Käufe?
Welche Berechtigungen verlangt die App?
Gibt es eine verständliche Datenschutzerklärung?
APPsTHRUM hebt genau diese Aspekte als Teil seines Konzepts hervor. Bei einzelnen Anwendungen geht der Ansatz besonders weit. Sichtwort beschreibt beispielsweise, dass keine Accounts, Cloud, Werbung oder Tracking erforderlich sind und Übungsdaten auf dem Gerät bleiben.
Auch Heartthrum ist nach Angaben der Projektseite ohne Tracker, Analytics und Cloud konzipiert. Die Anwendung hat laut Anbieter keinen Netzwerkzugriff; Messungen bleiben auf dem Smartphone.
Eltern sollten solche Angaben trotzdem immer für die konkrete App prüfen, denn Funktionen und Versionen können sich im Laufe der Zeit ändern.
Sind die Apps speziell für Kinder mit Legasthenie gedacht?
Ein Teil der Projekte ist aus dem Umfeld der Legasthenie-Förderung entstanden. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede APPsTHRUM-App ausschließlich für Kinder mit Legasthenie gedacht ist.
Anwendungen wie Sichtwort oder die Mathematikspiele können konkrete Lernbereiche unterstützen, die auch für andere Kinder relevant sind.
Entscheidend ist deshalb nicht allein eine Diagnose, sondern die Frage, welche Fähigkeit ein Kind gerade üben möchte und ob die Methode zu seinem Lernstand passt.
Eine Lern-App ersetzt außerdem keine individuelle Diagnostik oder professionelle Förderung. Sie kann vielmehr als zusätzliches Werkzeug eingesetzt werden.
So wählen Eltern in drei Schritten eine passende App aus
1. Lernziel festlegen
Beginnen Sie nicht mit der App, sondern mit Ihrem Kind.
Soll es beispielsweise Kopfrechnen üben, häufige Wörter schneller erkennen oder Buchstaben kennenlernen?
Ein konkretes Ziel macht die Auswahl deutlich einfacher.
2. Eine passende App auswählen
Wählen Sie anschließend eine Anwendung, die möglichst genau dieses Ziel unterstützt.
Für Mathematik kann beispielsweise AFS5.com interessant sein. Für Blitzlesen kommt Sichtwort infrage. Jüngere Kinder können sich Lexi ABC ansehen.
3. Gemeinsam kurz ausprobieren
Eine App muss nicht deshalb geeignet sein, weil ihre Funktionsliste gut klingt.
Probieren Sie die Anwendung gemeinsam mit Ihrem Kind aus. Beobachten Sie, ob die Bedienung verständlich ist und ob das Kind konzentriert arbeiten kann.
Oft reichen kurze Einheiten. Entscheidend ist nicht, möglichst lange vor dem Bildschirm zu sitzen, sondern die App sinnvoll in den Lernalltag einzubauen.
Häufig gestellte Fragen zu APPsTHRUM
Was ist APPsTHRUM?
APPsTHRUM ist eine Sammlung kostenloser Apps aus Bereichen wie Lernen, Lesen, Mathematik, Worttraining, Spiel und Wohlbefinden. Die Projekte setzen auf einen einfachen Zugang ohne Abo; bei mehreren Apps stehen Werbefreiheit und Datensparsamkeit im Mittelpunkt.
Sind die APPsTHRUM-Apps kostenlos?
Laut APPsTHRUM werden die Apps kostenlos und ohne Abonnement angeboten. Eltern sollten den aktuellen Stand der jeweiligen Anwendung vor Installation oder Nutzung prüfen.
Gibt es in den Apps Werbung?
Das APPsTHRUM-Konzept setzt auf werbefreie Anwendungen. Einzelne Projektseiten wie Sichtwort und Heartthrum nennen ausdrücklich den Verzicht auf Werbung.
Brauchen Kinder ein Benutzerkonto?
Mehrere APPsTHRUM-Anwendungen kommen ohne Benutzerkonto aus. Bei Sichtwort können beispielsweise Kinderprofile lokal angelegt werden, ohne dafür einen Account oder eine Anmeldung zu benötigen.
Welche App eignet sich zum Lesen?
Sichtwort ist für das Blitzlesen konzipiert. Die App soll Kindern helfen, häufige Wörter zunehmend auf einen Blick zu erkennen. Sie eignet sich für Kinder, die Buchstaben bereits zu Wörtern verbinden können.
Welche App eignet sich zum Rechnen?
AFS5.com bietet mehrere Mathematikspiele und Übungen unter anderem zu Grundrechenarten und Brüchen. Math-Bingo verbindet Kopfrechnen mit dem Bingo-Spielprinzip.
Sind alle APPsTHRUM-Apps bereits verfügbar?
Nein. Einige Apps sind bereits erhältlich beziehungsweise im Store-Prozess, während sich andere laut APPsTHRUM noch in Entwicklung oder Test befinden. Der aktuelle Status sollte deshalb direkt auf APPsTHRUM geprüft werden.
Sind die Apps nur für Kinder mit Legasthenie geeignet?
Nein. Einige Projekte stammen aus der Legasthenie-Community oder greifen Methoden aus diesem Umfeld auf, können aber je nach Lernziel auch für andere Kinder interessant sein. Die Eignung hängt vom Entwicklungs- und Lernstand des Kindes ab.
Ersetzen Lern-Apps eine Legasthenie-Förderung?
Nein. Eine App kann Übungen ergänzen, ersetzt aber keine individuelle Diagnostik oder fachliche Förderung. Bei anhaltenden Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen sollten Eltern geeignete Fachpersonen einbeziehen.
Fazit: Die passende App beginnt beim Lernziel des Kindes
Kostenlose Lern-Apps für Kinder ohne Werbung und unnötiges Tracking sind eine interessante Alternative zu Anwendungen, die stark auf Accounts, Abonnements oder Werbefinanzierung setzen.
APPsTHRUM bündelt mehrere solcher Projekte und macht die Auswahl besonders dann einfach, wenn Eltern zuerst das Lernziel bestimmen: AFS5.com für Mathematik, Sichtwort für Blitzlesen, Lexi ABC für erste Buchstaben und Zahlen oder Wortwirbel für spielerische Wortarbeit.
Dabei gilt: Nicht die App mit den meisten Funktionen ist automatisch die beste. Die sinnvollste App ist diejenige, die zum aktuellen Lernstand des Kindes passt, verständlich funktioniert und ohne unnötige Ablenkung genutzt werden kann.
Eltern können deshalb mit einer einzigen passenden Anwendung beginnen, sie gemeinsam mit ihrem Kind ausprobieren und erst danach entscheiden, ob sie dauerhaft einen Platz im Lernalltag bekommt.
Alle Anwendungen entdecken: Auf www.Appsthrum.com finden Sie die komplette App-Sammlung sowie die aktuellen Download- und Veröffentlichungshinweise.
Zehn Rechenspiele, ein karierter Schulheft-Hintergrund und kein einziger roter Stift: Das ist AFS5.com. Seit dieser Woche steht das Ganze auch als kostenlose App im App Store. Zeit, die Geschichte dahinter zu erzählen.
Mathe üben, ohne dass jemand auf die Stoppuhr starrt
Wer mit Kindern arbeitet, die sich mit dem Rechnen schwertun, kennt das Muster: Die Aufgabe wäre lösbar, aber der Druck macht sie unlösbar. Viele Mathe-Apps verstärken das noch. Falsche Antwort, Punktabzug, Strafzeit, trauriger Sound. Das Kind lernt vor allem eines: Fehler sind gefährlich.
AFS5.com dreht das um. Wer daneben liegt, verliert nichts. Das Spiel zeigt die richtige Lösung, erklärt sie kurz, und weiter geht es. Gemessen wird trotzdem, jedes Kind sieht seine eigene Bestzeit und kann sie knacken. Der Gegner ist das eigene Ergebnis von gestern, kein Klassenschnitt. Und wenn die zehn Aufgaben geschafft sind, regnet es Konfetti.
Die Spielauswahl auf AFS5.com: zehn Rechenspiele im Schulheft-Design. Direkt spielbar auf afs5.com.
Zehn Spiele, vom Einmaleins bis zum Rückgeld
Die Spiele decken die Grundrechenarten ab und gehen dann dorthin, wo Rechnen im Alltag stattfindet:
Mathe Bingo: Rechenaufgaben lösen und dabei ein 5×5-Bingo-Feld füllen.
Uhrzeit-Detektiv: Analoge und digitale Uhren ablesen, Zeiten finden, Minuten dazurechnen.
Geld-Profi: Mit fotografierten Münzen und Scheinen zählen und Rückgeld berechnen, wahlweise in Euro, Dollar oder Pfund.
1×1-Meister, ZwanzigerZone, Divisions-Meister, Plusrakete: Multiplizieren, Addieren, Subtrahieren und Dividieren in kleinen Häppchen.
Bruchumwandlung und Bruchrechnen: Der erste Schritt in die Welt der Brüche.
Alles läuft in großen, bunten Karten mit Buttons, die auch kleine Finger treffen. Die Seite spricht zehn Sprachen, von Deutsch und Englisch über Arabisch bis Ukrainisch. Ein Kind, das gerade erst Deutsch lernt, kann in seiner Erstsprache rechnen üben.
Jetzt auf iPhone, iPad, Mac und Android
Die Website gibt es weiterhin frei im Browser. Dazu kommen inzwischen drei Apps: seit dem 7. August 2026 im App Store für iPhone und iPad, seit dem 10. August 2026 im Mac App Store und seit dem 23. August 2026 bei Google Play für Android. Einmal geladen funktionieren sie auch offline, im Zug, im Wartezimmer, am Ferienort ohne WLAN. Sie kosten nichts, zeigen keine Werbung, verlangen kein Konto und sammeln keine Daten. Freigegeben ab 4 Jahren.
Hinter dem Projekt steht der EÖDL, der die Spiele für Kinder mit Dyskalkulie und für alle anderen Rechenanfänger kostenlos bereitstellt. Legasthenietrainer können die Spiele direkt im Training einsetzen, Eltern zu Hause am Küchentisch.
Am Anfang stand ein einfacher Wunsch: Ich wollte mein Herz im Blick behalten, direkt am Handy. Die Kamera eines modernen iPhones kann den Puls messen, die Technik dafür ist lange bekannt. Ich musste also nur eine App installieren. Dachte ich.
Ein Abo für den eigenen Puls
Jede App, die ich ausprobierte, war vollgestopft mit Abos, Werbung und Bezahlschranken. Für etwas, das mein Telefon im Grunde von selbst kann, sollte ich Woche für Woche zahlen. Ich dachte immer wieder: Warum ist das nicht einfach eingebaut?
Also habe ich mich hingesetzt und die App geschrieben, die ich gesucht habe. Für alle zur freien Verwendung.
Heartthrum misst den Puls mit der iPhone-Kamera. Mehr auf heartthrum.com.
Was Heartthrum kann
Die Bedienung ist bewusst schlicht. Man legt die Fingerspitze auf Kamera und Blitz, wartet rund 40 Sekunden und sieht dabei die eigene Pulswelle über den Bildschirm laufen. Fertig.
Messen: Herzfrequenz per Kamera und Blitz, mit Live-Anzeige der Pulswelle.
Verlauf: Messungen lassen sich mit Situation und Stimmung speichern und nach Tag, Woche oder Monat verfolgen.
Atmen: Eine geführte Atemübung mit etwa sechs Atemzügen pro Minute hilft beim Zur-Ruhe-Kommen. Eine, drei oder fünf Minuten.
Apple Health: Wer möchte, exportiert seine Werte dorthin. Der Schalter ist standardmäßig aus.
Keine Werbung. Kein Konto. Keine Datensammlung.
Heartthrum hat keinen Netzwerkzugriff. Die Messungen bleiben auf dem Telefon, es gibt nichts zu abonnieren und nichts freizuschalten. Wer mir das nicht glauben will, muss es nicht: Der komplette Quellcode liegt offen auf GitHub, unter GPL-3.0-Lizenz. Jede Zeile lässt sich nachlesen.
Ein ehrliches Wort zum Blutdruck
Ursprünglich wollte ich meinen Blutdruck messen. Eine Handykamera kann das aber nicht zuverlässig, und keine App kann es. Deshalb tut Heartthrum auch nicht so. Es misst, was die Kamera wirklich kann: den Puls. Die App ist kein Medizinprodukt, die Werte dienen dem Wohlbefinden und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Jetzt im App Store und bei Google Play
Seit diesem Wochenende ist Heartthrum im App Store erhältlich, die Android-Version gibt es bei Google Play. Alles Weitere, samt Demo-Video und der ganzen Entstehungsgeschichte, steht auf heartthrum.com.
Wenn dir Heartthrum hilft, freut mich das. Wenn etwas nicht funktioniert, schreib mir. Ich lese jede Nachricht.
Wenn ein Kind „Blid“ statt „Bild“ schreibt, ist das kein Zufall und schon gar kein Grund zur Panik. Dieser Fehler erzählt etwas. Er verrät, welcher Wahrnehmungsbereich noch Unterstützung braucht. Diplomierte Legasthenietrainerinnen und Legasthenietrainer lesen solche Muster seit Jahrzehnten und leiten daraus gezieltes Training ab. Eltern stehen dagegen oft ratlos vor den immer gleichen Fehlern im Heft.
Genau an dieser Stelle setzt unser neuestes Projekt an: Im Rahmen der OpenAI Build Week 2026, einem weltweiten Hackathon mit über 8.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, haben wir legasthenie.me um eine KI-Fehleranalyse erweitert. Gebaut, getestet, live gestellt und eingereicht an einem einzigen Tag, in der Kategorie „Education“. Dieser Beitrag zeigt, was das neue Werkzeug kann, wie es funktioniert und was dahintersteckt.
Zwei Minuten, die alles zeigen: von den echten Fehlern zum fertigen Trainingsbuch.
Fehler sind Botschaften, keine Makel
Die AFS-Methode von Dr. Astrid Kopp-Duller betrachtet Legasthenie und Dyskalkulie nicht als Defizit, sondern als andere Art der Informationsverarbeitung. Trainiert wird auf drei Ebenen: Aufmerksamkeit, Funktionen der Sinneswahrnehmung und Symptom, also die konkreten Fehlerbilder beim Schreiben, Lesen und Rechnen.
Und genau die Fehlerbilder sind der Schlüssel. Ein paar Beispiele:
„Blid“ statt „Bild“: Zwei Buchstaben tauschen den Platz. Das deutet auf die optische Differenzierung und Serialität hin, also das genaue Unterscheiden und Ordnen von Gesehenem.
„schwimen“ statt „schwimmen“: Der doppelte Mitlaut fehlt. Das Kind hört die Kürze des Selbstlauts davor noch nicht sicher heraus.
„spilen“ statt „spielen“: Die Dehnung mit „ie“ ist noch nicht verankert.
„23″ statt „32″: Ein Zahlendreher, ein typischer Hinweis auf ein noch unsicheres Stellenwertverständnis.
Wer solche Muster erkennt, kann gezielt üben statt wahllos. Bisher brauchte es dafür geschulte Augen. Jetzt hilft dabei ein KI-Modell.
So einfach geht es: Fehler eintippen, Analyse lesen, trainieren
Die neue Seite legasthenie.me/generator/ki-fehleranalyse ist bewusst schlicht gehalten. Man tippt die Fehler des Kindes ein, so wie sie wirklich passiert sind, eine Zeile pro Fehler: links die Schreibung des Kindes, rechts die richtige Lösung. Schreibfehler und Rechenfehler dürfen bunt gemischt sein. Dazu noch die Schulstufe wählen, fertig.
Echte Fehler, eine Zeile pro Paar. Der Vorname ist freiwillig und bleibt im Browser.
Nach wenigen Sekunden liefert GPT-5.6, das aktuelle Sprachmodell von OpenAI, die Auswertung: Jeder Fehler wird einer Symptomkategorie zugeordnet, mit einer kurzen, wertschätzenden Erklärung, was da eigentlich passiert. Keine Fachbegriffe-Schlacht, keine Defizitsprache, sondern Sätze, die man als Mutter oder Vater sofort versteht.
Die KI erklärt jedes Fehlermuster in einfacher Sprache und leitet Trainingsschwerpunkte ab.
Ein Klick weiter: das persönliche Trainingsbuch
Das Beste kommt zum Schluss: Die Analyse mündet in einen Knopf, und der erzeugt ein komplettes Trainingsbuch mit 20 Arbeitsblättern, zusammengestellt nach der AFS-Logik. Jede Einheit beginnt mit Aufmerksamkeitstraining, dann folgen Blätter zum Funktionstraining der betroffenen Sinneswahrnehmungen und schließlich Symptomtraining, das exakt auf die erkannten Fehlerkategorien zielt. Deckblatt mit dem Namen des Kindes, Belohnungs-Rätsel am Ende und ein kompakter Lösungsteil zum Ausdrucken inklusive.
„Mein Trainingsbuch für Lena“: 20 Blätter, aufgebaut nach Aufmerksamkeit, Funktion und Symptom.
Die Blätter kommen dabei nicht aus einer Schublade fertiger PDFs, sondern werden in dem Moment frisch erzeugt. Möglich machen das die 123 Arbeitsblatt-Generatoren, die auf legasthenie.me in den letzten Monaten entstanden sind: vom Wortsuchrätsel über Buchstabendreher-Übungen, Silbenteppiche und Rechenmauern bis zu Schreibschrift-Lineaturen in zwölf Schulschriften. Wer denselben Plan mit neuen Blättern noch einmal möchte, klickt einfach auf „Neue Blätter, gleicher Plan“.
Die Plattform dahinter: 123 kostenfreie Generatoren, geordnet nach den AFS-Trainingsbereichen.
Hinter den Kulissen: gebaut mit Codex und GPT-5.6
Die Build Week verlangte, dass Projekte nachweisbar mit zwei OpenAI-Werkzeugen entstehen: Codex, dem Programmier-Agenten, und GPT-5.6 als Modell im Produkt. Beides kam voll zum Einsatz. Codex hat das gesamte Feature in einer einzigen Sitzung direkt in unserer über Jahre gewachsenen PHP-Codebasis entwickelt: die Eingabeseite, die Anbindung an die OpenAI-Schnittstelle, die Übergabe an den Trainingsplan und die automatischen Tests. Ein zweiter Codex-Durchlauf härtete anschließend die Auswertung ab, nachdem der Live-Test kleine Schwächen gezeigt hatte.
Technisch spannend ist der Einsatz von Structured Outputs: GPT-5.6 darf nicht frei plaudern, sondern muss seine Analyse in einem festen, maschinenlesbaren Format abliefern, das nur die Kategorien, Trainingsplan-Werte und Generator-Namen zulässt, die unsere Plattform wirklich kennt. Der Server prüft die Antwort zusätzlich, bevor sie das Kind bzw. die Eltern erreicht. So bleibt die KI kreativ im Erklären, aber streng geführt im Ergebnis.
Der gesamte Quellcode ist übrigens offen einsehbar: github.com/dyslexics/legasthenie-me. Die Git-Historie trennt sauber, was vor der Build Week schon existierte und was während des Hackathons entstanden ist.
Das Prinzip auf einen Blick, hier aus unserer englischsprachigen Hackathon-Einreichung.
Datenschutz und eine ehrliche Einordnung
Zwei Dinge waren uns beim Bauen besonders wichtig. Erstens der Datenschutz: Der Vorname des Kindes ist freiwillig und verlässt zu keinem Zeitpunkt den Browser. An OpenAI geht ausschließlich die anonyme Fehlerliste samt Schulstufe, sonst nichts. Zweitens die Einordnung: Die KI-Fehleranalyse ist keine Diagnose, sondern eine pädagogische Orientierung für das Training zu Hause. Wer eine fundierte Abklärung und persönliche Begleitung möchte, findet über legasthenietrainer.com diplomierte Legasthenietrainerinnen und Legasthenietrainer in der Nähe.
Damit das Angebot fair bleibt und die Kosten im Rahmen, sind 15 Analysen pro Tag und Anschluss möglich. Für den Hausgebrauch reicht das mehr als genug.
Jetzt ausprobieren
Die KI-Fehleranalyse ist ab sofort frei zugänglich, ohne Konto und ohne Kosten:
Und wer tiefer einsteigen möchte, beruflich oder für das eigene Kind: Das Fernstudium zur diplomierten Legasthenietrainerin bzw. zum diplomierten Legasthenietrainer stellt der EÖDL auf legastheniefernstudium.com vor, für Dyskalkulie auf dyskalkuliefernstudium.com. Eine kostenfreie Infomappe gibt es dort auf Anfrage.
Ob die Einreichung bei der Build Week eine Auszeichnung gewinnt, entscheidet die Jury bis Mitte August. Gewonnen haben aber jetzt schon alle, die ab heute aus den Fehlern ihres Kindes einen persönlichen Trainingsweg machen können.
Gute Nachrichten für alle, die mit KI arbeiten: Claude Fable 5 ist wieder online – auch bei uns in Europa. Nach der Sperre, über die ich im Juni berichtet habe, steht Anthropics stärkstes Modell jetzt wieder allen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung.
Wichtig: Stichtag 7. Juli
Es gibt allerdings einen Haken, den man kennen sollte: Nur bis zum 7. Juli läuft Fable 5 über das normale Kontingent des Abo-Plans. Danach muss die Nutzung über API-Tokens bezahlt werden – also zusätzlich zum Abo. Wer das Modell ausprobieren oder noch einmal richtig ausreizen möchte, sollte die verbleibenden Tage nutzen.
Meine Erfahrungen mit Fable 5
Ich arbeite seit dem Start intensiv mit Fable 5 und kann die Begeisterung vieler Anwender nur bestätigen. Was mir besonders auffällt:
Geschwindigkeit: Das Modell ist erstaunlich schnell – Antworten und Arbeitsschritte kommen deutlich zügiger als erwartet.
Paralleles Arbeiten: Fable 5 kann mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen. Es startet parallele Arbeitsschritte und behält dabei alle Fäden in der Hand.
Außergewöhnlicher Überblick: Auch bei großen, unübersichtlichen Projekten verliert das Modell nicht den roten Faden. Es weiß, was schon erledigt ist und was noch fehlt.
Stark beim Programmieren – und darüber hinaus: Beim Coden spielt Fable 5 seine Stärken voll aus, aber auch bei ganz anderen Problemstellungen liefert es durchdachte, brauchbare Ergebnisse.
Was ist mit den Einschränkungen?
Fable 5 kommt mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, die bestimmte heikle Anwendungsbereiche einschränken – ein Punkt, der auch bei der Diskussion rund um die Sperre eine Rolle gespielt hat. Aus meiner Sicht ist das nachvollziehbar, und für die tägliche Arbeit spielt es praktisch keine Rolle: Mich und meine Projekte betreffen diese Einschränkungen nicht. Ich bin in der gesamten Zeit kein einziges Mal an diese Grenzen gestoßen.
Mein Fazit
Wer ein Claude-Abo hat, sollte die Zeit bis zum 7. Juli nutzen und Fable 5 ausgiebig einsetzen – sei es zum Programmieren, für Recherchen oder für komplexe Projekte. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis wird es für dieses Modell so schnell nicht wieder geben. Danach heißt es: entweder API-Tokens einplanen oder auf die weiterhin sehr guten Modelle wie Claude Opus zurückgreifen.
Seit dem 12. Juni 2026 sind die KI-Modelle Fable 5 und Mythos 5 von Anthropic nicht mehr erreichbar – und das betrifft alle Nutzerinnen und Nutzer in Europa unmittelbar. Grund ist eine Export-Control-Anordnung der US-Regierung, die Anthropic verpflichtet, den Zugang zu diesen beiden Modellen für jede Person ohne US-Staatsbürgerschaft zu sperren. Wer Fable 5 in Europa genutzt hat, steht damit von einem Tag auf den anderen ohne Zugriff da. Wir ordnen ein, was passiert ist, wen es trifft und was das für den Einsatz von KI im Lern- und Bildungsbereich bedeutet.
Was ist passiert?
Anthropic, das Unternehmen hinter dem KI-Assistenten Claude, hat am 12. Juni 2026 eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht. Darin beschreibt das Unternehmen, dass es um 17:21 Uhr (Ortszeit US-Ostküste) eine verbindliche Export-Control-Anordnung der US-Regierung erhalten habe. Diese verlangt, den Zugang zu den Modellen Fable 5 und Mythos 5 zu unterbinden – und zwar für „jede ausländische Person, ob innerhalb oder außerhalb der Vereinigten Staaten, einschließlich ausländischer Mitarbeiter von Anthropic“.
Weil sich dieser Personenkreis technisch nicht sauber von US-Bürgern trennen ließ, sah sich Anthropic gezwungen, beide Modelle für alle Kundinnen und Kunden abzuschalten. Wichtig für alle, die andere Claude-Versionen einsetzen: „Der Zugang zu allen anderen Anthropic-Modellen ist nicht betroffen.“ Es geht also ausschließlich um Fable 5 und das höher angesiedelte Mythos 5.
Warum trifft die Sperre gerade Europa?
Der entscheidende Punkt steckt im Wortlaut der Anordnung: Gesperrt wird der Zugang für „foreign nationals“ – also für alle Menschen, die keine US-Staatsbürger sind. Aus europäischer Sicht bedeutet das praktisch eine Vollsperre. Egal ob in Österreich, Deutschland oder der Schweiz: Wer Fable 5 oder Mythos 5 von Europa aus verwenden wollte, fällt automatisch unter die Sperre.
Damit ist dies kein abstraktes Regulierungsdetail, sondern ein konkreter Einschnitt für europäische Anwender – von Einzelnutzern über Schulen und Trainingsinstitute bis zu Unternehmen, die ihre Arbeitsabläufe auf diese Modelle aufgebaut hatten.
Worum geht es im Kern des Streits?
Die US-Regierung begründet die Anordnung mit Bedenken zur nationalen Sicherheit. Konkret verweist sie auf eine bekannt gewordene „Jailbreak“-Methode bei Fable 5 – also einen Weg, die Schutzmechanismen des Modells zu umgehen. Anthropic widerspricht der Einschätzung deutlich:
Die vorgeführte Technik habe bei der Überprüfung nur geringfügige, bereits bekannte Schwachstellen offenbart.
Diese Schwachstellen seien auch über andere, frei verfügbare KI-Modelle auffindbar – etwa für das Anfordern einer Code-Überprüfung.
Einen universellen Jailbreak gebe es nicht; eine perfekte Absicherung sei „derzeit für keinen Modellanbieter möglich“.
Anthropic betont, dass die Sicherheitsvorkehrungen von Fable „deutlich wirksamer als bei jedem zuvor ausgelieferten Modell“ gewesen seien. Vor dem Start habe es ausgiebige „Red-Teaming“-Tests gemeinsam mit Regierungsstellen und unabhängigen Dritten gegeben. Das Unternehmen setze auf eine „Defense-in-Depth“-Strategie: mehrere, sich ergänzende Schutzschichten kombiniert mit laufender Überwachung verdächtiger Nutzung.
Die Position von Anthropic
Anthropic stellt sich klar gegen die Rücknahme der Modelle. Sinngemäß argumentiert das Unternehmen: Wenn schon der Fund einer eng begrenzten, möglichen Schwachstelle genüge, um ein kommerzielles Modell zurückzurufen, das hunderten Millionen Menschen zur Verfügung steht, würde das praktisch jeden produktiven Einsatz von KI in der Branche zum Erliegen bringen. Gleichzeitig betont Anthropic, eine transparente, faktenbasierte staatliche Aufsicht ausdrücklich zu unterstützen, und erklärt, „so schnell wie möglich“ an der Wiederherstellung des Zugangs zu arbeiten.
Was bedeutet das für den Einsatz von KI im Lernbereich?
Für alle, die KI im pädagogischen Alltag einsetzen – etwa zur Erstellung von Übungsmaterial, zur Vereinfachung von Texten oder zur Unterstützung beim Legasthenietraining – ist der Fall ein wichtiger Weckruf. Drei Lehren lassen sich daraus ziehen:
Abhängigkeit von einem einzelnen Modell ist ein Risiko. Wer Arbeitsabläufe ausschließlich auf ein bestimmtes KI-Modell stützt, kann durch regulatorische Entscheidungen kurzfristig ausgebremst werden.
Geopolitik betrifft jetzt auch das Klassenzimmer. Export- und Sicherheitsregeln entscheiden zunehmend mit, welche digitalen Werkzeuge in Europa überhaupt verfügbar sind.
Ruhe bewahren statt Panik. Andere Modelle von Anthropic bleiben verfügbar, und für die meisten Aufgaben im Lern- und Trainingsalltag gibt es weiterhin leistungsfähige Alternativen.
Für die praktische Arbeit empfiehlt es sich, KI eher als unterstützendes Werkzeug zu begreifen und nicht als unverzichtbare Grundlage eines einzelnen Anbieters. So bleibt die Arbeit auch dann handlungsfähig, wenn ein Dienst – wie jetzt Fable 5 in Europa – plötzlich wegfällt.
Häufige Fragen (FAQ)
Ist Claude jetzt komplett gesperrt?
Nein. Betroffen sind ausschließlich Fable 5 und Mythos 5. Alle anderen Anthropic-Modelle bleiben laut Unternehmen erreichbar.
Warum kann ich Fable 5 in Österreich oder Deutschland nicht mehr nutzen?
Die US-Anordnung untersagt den Zugang für alle Nicht-US-Bürger. Europäische Nutzer fallen damit unter die Sperre.
Wird der Zugang wiederkommen?
Anthropic erklärt, an einer möglichst schnellen Wiederherstellung zu arbeiten. Einen konkreten Termin gibt es bislang nicht.
Quelle: Offizielle Stellungnahme von Anthropic vom 12. Juni 2026 („Statement on the US Government Directive to Suspend Access to Fable 5 and Mythos 5“). Stand dieses Beitrags: 14. Juni 2026.
Google hat still und leise ein kostenloses KI-Sprachtool veröffentlicht, das über 40 Sprachen mit echten Alltagssituationen und lokalem Slang beibringt – kein Abo, keine Bezahlschranke. Was steckt wirklich dahinter, und was können Legasthenietrainer und Lerndidaktiker daraus mitnehmen?
Was ist „Little Language Lessons“?
Unter labs.google.com hat Google ein experimentelles Sprachtool veröffentlicht: Little Language Lessons. Das Tool basiert auf Googles eigenem Gemini-Sprachmodell und ist Teil der Google Labs-Initiative – also ein Experimentierfeld, kein fertiges Produkt. Trotzdem ist es kostenlos und sofort für jeden zugänglich, der einen Google-Account besitzt.
Die Idee ist bestechend einfach: Kein Lernen auf Vorrat, keine abstrakten Vokabellisten. Stattdessen wählt man eine konkrete Alltagssituation – „Kaffee bestellen in Paris“, „nach dem Weg fragen in Tokio“ – und bekommt genau die Phrasen, die in diesem Moment wirklich gebraucht werden. Das Feature „Slang Hang“ geht noch einen Schritt weiter: KI-generierte Gespräche mit echtem lokalem Slang und umgangssprachlichen Ausdrücken, wie man sie in keinem Schulbuch findet.
Was Google hier umgesetzt hat, ist kein Marketing-Gag – es steckt ein solides lernwissenschaftliches Fundament dahinter, das wir als Legasthenietrainer und Lerndidaktiker kennen sollten.
Krashens Input-Hypothese
Stephen Krashen, einer der einflussreichsten Spracherwerbsforscher, argumentiert seit Jahrzehnten: Sprache wird nicht gelernt, sie wird erworben – durch verständlichen, leicht über dem eigenen Niveau liegenden Input in echten Kontexten. Genau das liefert dieses Tool: keine isolierten Grammatikregeln, sondern Sprache in Situation.
Authentizität und kommunikative Kompetenz
Soziolinguistische Forschung zeigt klar: Wer nur „Schul-Sprache“ lernt, klingt im echten Gespräch oft hölzern und fremd. Umgangssprache, Slang, regionale Wendungen – das ist der Kitt, der echte Kommunikation zusammenhält. Traditionelle Sprachkurse und auch die meisten Apps vernachlässigen diesen Aspekt weitgehend.
„Lernende erwerben Sprache am effektivsten, wenn der Input leicht über ihrem aktuellen Niveau liegt und in realen, bedeutsamen Situationen eingebettet ist.“— Stephen Krashen, Input-Hypothese (i+1)
So nutzt man das kostenlose Google Sprachtool – Schritt für Schritt
Tool aufrufen: Auf labs.google.com nach „Little Language Lessons“ suchen. Kostenlos, erfordert nur einen Google-Account.
Zielsprache wählen: Aus über 40 Sprachen auswählen – von Französisch bis Japanisch. Auch die Ausgangssprache (z.B. Deutsch) wird festgelegt.
Alltagssituation als Kontext wählen: Restaurant, Bahnhof, Einkaufen, Vorstellen – das Tool zeigt exakt die Phrasen, die in dieser Situation fallen.
„Slang Hang“ aktivieren: KI-generierte Alltagsgespräche mit echtem lokalen Slang. Ausdrücke werden erklärt – ideal, um natürlich klingendes Sprechen zu trainieren.
Täglich 10–15 Minuten üben: Kurze, regelmäßige Einheiten – kombiniert mit echten Gesprächen oder Medien in der Zielsprache – erzielen die besten Ergebnisse.
Nüchterne Einordnung: Kein Duolingo-Killer
In sozialen Medien wird das Tool teilweise als „Duolingo-Killer“ gehandelt. Das ist deutlich übertrieben. Duolingo erzielte 2023 über 500 Millionen USD Umsatz und hatte mehr als 83 Millionen täglich aktive Nutzer – mit gamifizierten Lernpfaden, Fortschrittsverfolgung und strukturierten Kursen, die Little Language Lessons schlicht nicht bietet.
Was Google hier als kostenloses Sprachtool vorgelegt hat, ist ein experimentelles Werkzeug mit einem klaren Stärken-Schwächen-Profil:
✓ Stärken
– Grenzen
Komplett kostenlos
Kein strukturierter Lernpfad
Authentische Alltagssprache
Keine Fortschrittsverfolgung
Echte Umgangssprache & Slang
Keine Gamification
40+ Sprachen
Experimentelles Projekt (Labs)
Situationsbasierter Ansatz
Kein Aussprache-Feedback
Wissenschaftlich fundiert
Noch keine Langzeitstudien
Was das für Legasthenietrainer und Lerndidaktiker bedeutet
Als zertifizierte Legasthenietrainer und Lerndidaktiker wissen wir: Lernen wirkt dann am besten, wenn es relevant, situativ und bedeutsam ist. Genau das ist der Ansatz, den Little Language Lessons verfolgt – und der sich mit dem deckt, was auch in der Förderarbeit mit Legasthenikern und Dyskalkulikern funktioniert: Relevanz vor Abstraktion. Situation vor Regel.
Dieses kostenlose Google Sprachtool ist kein Ersatz für strukturierte Förderung – aber es kann eine wertvolle Ergänzung sein: als kostenloses Alltagstraining, als Motivationsinstrument zwischen den Einheiten oder als Impulsgeber, um Lernen in reale Situationen einzubetten.
KI-gestützte Lerntools werden in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen. Eine MIT-Studie aus 2023 zeigte, dass KI-Tutoren in bestimmten Fächern bis zu doppelt so effektiv sein können wie traditionelle Methoden. Für das Sprachenlernen fehlen zwar noch groß angelegte Langzeitstudien – der Trend ist aber eindeutig: personalisierter, sofortiger, situativer Input ist das Modell der Zukunft.
Empfehlung für Trainer
Testen Sie das Tool selbst – 15 Minuten reichen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Teilen Sie es mit lernmotivierten Teilnehmern als kostenloses Zusatzangebot. Und beobachten Sie, welche Erfahrungen Ihre Lernenden damit machen – das ist wertvolles Feedback für Ihre eigene Arbeit.
Ein Leitfaden für Lehrkräfte, die mehr aus KI herausholen wollen
Gleiche KI – völlig andere Logik
Du hast von Claude gehört. Vielleicht sogar die Benchmarks gesehen: 14,6 Punkte Vorsprung im Reasoning, 94 % Instruction-Following-Rate, vier von acht gewonnenen Blind-Writing-Tests gegenüber GPT-4. Also hast du den Wechsel gewagt – und warst enttäuscht. Die Antworten wirkten steif, weniger „flüssig“ als bei ChatGPT.
Die gute Nachricht: Das liegt nicht an Claude. Es liegt daran, wie du mit ihm sprichst.
Warum dein ChatGPT-Prompting bei Claude versagt
Die Kognitionspsychologie kennt das Phänomen: Wenn ein neues Werkzeug eine andere Interaktionslogik erfordert, entsteht negativer Transfer – Gewohnheiten aus Tool A verschlechtern die Performance mit Tool B.
ChatGPT wurde von vielen als „Output-Maschine“ erlebt: kurze Befehle, sofortige Ergebnisse. Claude ist anders konzipiert – als struktureller Editor und kritischer Denkpartner. Wer Claude wie ChatGPT behandelt, bekommt mittelmäßige Ergebnisse. Wer die Logik versteht, bekommt deutlich stärkere.
Der entscheidende Unterschied: Situationen beschreiben statt Outputs befehlen
ChatGPT-Prompt:„Erstelle ein Arbeitsblatt zum Thema Bruchrechnung.“
Claude-Prompt:„Ich unterrichte eine 6. Klasse Realschule mit sehr gemischtem Leistungsniveau. Etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler hat noch Schwierigkeiten beim Kürzen von Brüchen. Ich brauche ein Arbeitsblatt, das mit einer einfachen Wiederholung beginnt, dann schrittweise schwieriger wird und am Ende eine kleine Knobelaufgabe für schnelle Lerner enthält.“
Der zweite Prompt liefert keine generische Vorlage – sondern eine maßgeschneiderte Lösung, die wirklich in deinen Unterricht passt.
Praxistipp: Der Kontext-Aufbau in drei Schritten
Bevor du Claude eine Aufgabe gibst, beantworte kurz diese drei Fragen:
1. Wer bin ich? Deine Rolle, Schulform, Fach, Klassenstufe.
2. Was ist die Situation? Lernstand der Klasse, besondere Herausforderungen, zeitlicher Rahmen.
3. Was soll das Ergebnis leisten? Zweck des Materials, Niveau, Format, Länge.
Statt „Erkläre Photosynthese“ schreibe: „Ich bereite eine Stunde für eine 7. Klasse Gymnasium vor. Die Schüler kennen Zellen, aber noch keine chemischen Formeln. Erkläre Photosynthese so, dass ich es als Einstieg in 5 Minuten mündlich vorstellen kann – anschaulich, mit einem Alltagsbeispiel.“
Was Claude von ChatGPT grundlegend unterscheidet
Claude wurde von Anthropic mit einem besonderen Trainingsverfahren entwickelt – Constitutional AI. Das Modell wird anhand eines Prinzipiensatzes trainiert, hilfreiche, ehrliche und harmlose Antworten zu geben.
Der wichtigste praktische Unterschied für den Schulalltag: Claude redet dir nicht nach dem Mund. Es widerspricht, wenn es gute Gründe dafür gibt. Es weist auf Schwächen in einem Entwurf hin. Es liefert keine leere Bestätigung. Für viele ChatGPT-Gewohnheitsnutzer fühlt sich das zunächst ungewohnt an – ist aber genau das, was Claude als Feedback-Partner so wertvoll macht.
Claude Projects: Dein persönlicher Unterrichts-Assistent
Claude Projects ermöglichen dauerhaft gespeicherte Anweisungen und Kontextdokumente. Du definierst einmalig, wer du bist und wie Claude mit dir arbeiten soll – und musst das nie wieder wiederholen.
Beispiel Custom Instructions für Lehrkräfte:„Ich bin Deutschlehrerin an einer Gesamtschule, Klassen 5–10. Schreibe immer auf Niveau B1–B2, vermeide Fachbegriffe ohne Erklärung. Wenn ich Materialien anfrage, frage zuerst nach Klassenstufe und Leistungsniveau.“
Die ehrlichen Einschränkungen
Claude ist kein Allheilmittel. Wer wechselt, sollte wissen:
Kein integrierter Bildgenerator
Keine Sprachausgabe
Kein Community-Marketplace für fertige Vorlagen
Für wen lohnt der Wechsel besonders? Für Lehrkräfte, die komplexe Unterrichtsmaterialien entwickeln, differenzierte Aufgaben für verschiedene Niveaus brauchen, Feedback auf eigene Texte und Konzepte suchen oder Claude als kritischen Gesprächspartner bei der Unterrichtsplanung nutzen wollen.
Fazit: Claude lernt man nicht – man adaptiert sich
Claude ist nicht besser oder schlechter als ChatGPT – es ist anders gebaut. Es entfaltet seinen Wert erst, wenn du die Interaktionslogik verstehst.
Beschreibe Situationen statt Outputs zu befehlen. Akzeptiere, dass Widerspruch kein Fehler ist, sondern ein Feature.
Entdecken Sie täglich ein neues Wort mit uns. „Worterarbeitung nach der AFS-Methode“ ist ein einzigartiges und sehr umfangreiches Arbeitsmaterial für jeden, der die deutsche Sprache lehrt und lernt.
Eine praxisnahe und brauchbare Sammlung mit vielen praktischen Ideen für den Unterricht und für ein konkretes Training mit legasthenen Menschen, aber auch für Menschen mit anderen individuellen Lernbedürfnissen.
Die Worterarbeitung kann entweder online durchgeführt, oder auch als PDF ausgedruckt und gesammelt werden.